Lidplastik

Die Lidstraffung ist eine der häufigsten ästhetischen Operationen im Gesicht. Am häufigsten sind die Oberlider, oft jedoch auch die Unterlider betroffen.

Durch die Operation kann entweder überschüssige Haut zur Beseitigung von Fältchen und Schlupflidern oder auch das darunter liegende Muskelgewebe teilweise entfernt werden. Im speziellen Fall können auch die sogenannten Tränensäcke durch Minderung des Fettgewebes beseitigt werden.

Zur Erlangung eines natürlich schönen Resultates bedarf es einer kleinen Operation in örtlicher Betäubung, die keine sichtbaren Narben hinterlässt. Nach 7 Tagen werden bereits die Fäden entfernt.

Fakten

Behandlungsdauer: 60–90 Min.
Anästhesie: lokal, ggf. Sedierung
Klinikaufenthalt: ambulant
Fadenzug: nach 7 Tagen
Gesellschaftsfähig: nach 5–7 Tagen
Kassenpflichtig: Nein
Kosten: ab 2’000.00 CHF

Kleines Face-Lift

Das von Herrn Dr. Ansari entwickelte S-Lift ist die kleinere Variante einer operativen Lifttechnik, die im Bereich der Wangenpartie und im Kinn-Halsbereich eine hervorragende und lang anhaltende Straffung erzeugt. Ziel ist es, ein natürliches Aussehen zu behalten.

Der S-förmige Schnitt liegt teilweise vor beziehungsweise hinter dem Ohr. Durch diese Operation wird nicht nur die Haut, sondern auch das darunter liegende Unterhautbindegewebe gestrafft. Dadurch können starke Falten deutlich gemindert und abgesunkenes Fettgewebe (sog. Sagging) wieder in Position gebracht werden. Je nachdem, wie ausgeprägt die Veränderung an Haut- und Fettgewebe sind, kann das Verfahren auch mit einer Fettabsaugung im Halsbereich kombiniert werden. Der Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung. Bereits nach 10 Tagen werden die Fäden entfernt. Die Operation wird ambulant durchgeführt.

Eine andere mittlere Variante ist das MACS-Lift. Hier profitieren neben dem Hals-Wangenbereich auch das Mittelgesicht von einer vertikal ausgerichteten Straffung.

Fakten

Behandlungsdauer: 3–4 Stunden
Anästhesie: lokal; ggf. Sedierung
Klinikaufenthalt: ambulant
Fadenzug: nach 10–14 Tagen
Gesellschaftsfähig: meist schon nach 5–7 Tagen
Kassenpflichtig: Nein
Kosten: ab 5’000.00 CHF

Moderne Fettabsaugung (Liposuktion) mit oder ohne Laserlipolyse

Besonders geeignet für eine Fettabsaugung sind Körperpartien (Bauch, Hüft- und Oberschenkelbereich, Halsbereich), die auch nach intensiver Gewichtsabnahme problematisch bleiben.

Mithilfe einer Tumeszenz-Lokalanästhesie werden die zu entfernenden Fettpolster gleichzeitig betäubt und angelöst. Der Patient trägt somit kein erhöhtes Risiko durch eine Vollnarkose d. h. alle operativen Schritte werden in örtlicher Betäubung vom Operateur durchgeführt.

Über wenige kleinste Hautschnitte wird mit feinsten Kanülen das verflüssigte Gewebe abgesaugt. Ziel ist eine gewebe- und lymphschonende Fettabsaugung, die durch die Koppelung der Kanüle an eine Vibrationstechnik gewährleistet wird. Dadurch kann die Kanüle im Gewebe optimal und gleichmässig bewegt werden und ermöglicht eine harmonische Gestaltung der Körpersilhouette. Der Erfolg ist bereits am Ende des Eingriffs sichtbar und kann durch die aktive Körperhaltung des Patienten noch während des Eingriffs optimiert werden. Durch Fettabsaugung beseitigte Fettzellen können sich nicht mehr nachbilden und fallen als Speicherreservoir für Fett weg.

In letzter Zeit ergänzt eine moderne Methode namens „Laserlipolyse“ das operative Repertoire. Die Laserlipolyse kann allein oder auch in Kombination mit bewährter Absaugtechnik durchgeführt werden. Dabei wird eine feine Laserfaser in örtlicher Betäubung unter die Haut ins Fettgewebe geführt, um eine definierte Menge an Laserenergie und Wärme einzubringen. Der Vorteil besteht darin, dass nicht nur in Problemarealen Fett selektiv weggeschmolzen wird, sondern auch schlaffe Haut deutlich gestrafft werden kann.

Besonders interessant ist es, diese Art der Laserlipolyse am erschlafften Hals oder den Oberarmen anzuwenden. Unsere Patienten profitieren hier auch von der jahrelangen Erfahrung (seit 2010) mit diesen modernen Lasermethoden.

Fakten

Behandlungsdauer: 1–3 Stunden
Anästhesie: lokal (Tumeszenz), ggf. Sedierung
Klinikaufenthalt: ambulant
Fadenzug: meist nicht notwendig
Gesellschaftsfähig: nach 3–4 Tagen
Kassenpflichtig: Nein
Kosten:  ab 2’000.00 CHF, abhängig von Aufwand und Region

Laserassistierte Saugkürettage der axillären Schweissdrüsen

Mit einem kleinen operativen Eingriff in örtlicher Betäubung (Tumeszenz) kann ein für alle Mal das lästige Schwitzen in den Achseln gestoppt werden.

Dazu wird eine oberflächliche Kürettagetechnik in Kombination mit minimal invasiver Laser unter der Haut verwendet. Über 2 kleine Schnitte an der Flanke und an der Oberarminnenseite kann dieser kombinierte Eingriff zur Beseitigung der Schweißdrüsennester durchgeführt werden, ohne dass es zu einer schwerwiegenden Traumatisierung der Haut kommt.

Die Operation wird ambulant durchgeführt.

Fakten

Behandlungsdauer: 1–2 Stunden
Narkose: lokal (Tumeszenz), ggf. Sedierung
Klinikaufenthalt: ambulant
Fadenzug: meist nicht notwendig
Gesellschaftsfähig: nach 3–7 Tagen
Kassenpflichtig: nur mit Antrag bei der Versicherung
Kosten:  ca. 2’500.00 CHF

Bauchdeckenplastik

Die Bauchdeckenplastik dient zur Straffung der Bauchdecke bei Patienten, die aufgrund einer erschlafften Bauch- und Fettschürze mit einer Fettabsaugung allein keinen Erfolg erzielen können.

Nicht selten muss dabei der Nabel versetzt und auch die tiefer gelegene Bauchmuskulatur gestrafft werden. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt und ist an einen kurzen stationären Aufenthalt gebunden.

Fakten

Behandlungsdauer: 2 Stunden
Narkose: meist Vollnarkose, gelegentlich auch Tumeszenz und Sedierung
Klinikaufenthalt: tagesstationär/stationär
Fadenzug: nach 12 Tagen
Gesellschaftsfähig: nach 3–7 Tagen
Kassenpflichtig: Nein
Kosten:  ca. 9’000.00 CHF

Brustvergrösserung und -verkleinerung

Eine wohlgeformte und proportionierte Brust gilt als klassisches Schönheitsmerkmal einer Frau. Brustvergrößerungen basieren auf den neuesten OP-Techniken (z. B. Duale Technik), bei denen langlebige, hypoallergene und natürlich geformte Implantate verwendet werden. Brustverkleinerungen sind Straffungsoperationen, bei denen überschüssige Haut-Fettpartien schonend entfernt werden.

Beide Methoden erfordern eine Vollnarkose und werden ausschließlich von einem erfahrenen plastischen Chirurgen unter stationären Bedingungen durchgeführt.

Eine verbindliche Kostenangabe ist selbstverständlich nur nach einem ausführlichen Beratungsgespräch möglich.

Fakten

Behandlungsdauer: 1–2 Stunden
Narkose: meist Vollnarkose, selten Tumeszenz
Klinikaufenthalt: tagesstationär
Fadenzug: nach 12 Tagen
Gesellschaftsfähig: nach 3–7 Tagen
Kassenpflichtig: Nein
Kosten:  ca. 9’000.00 CHF

Haarwurzeltransplantation

Durch Veranlagung (Vererbung) und durch das Einwirken männlicher Hormone können Haarwurzeln bestimmter Areale in ihrem Wachstum negativ beeinflusst, so dass die Haare, meist im Bereich der Geheimratsecken, des Haaransatzes, des Oberkopfes und im Tonsurbereich ausfallen bzw. vermindert nachwachsen. 95 Prozent der Menschen kennen dieses Phänomen aus ihrer Familie.

Durch die Eigenhaartransplantation können alle Formen des sog. androgenetischen Haarausfalls (bei Mann und Frau) behandelt werden. Die Haartransplantation ist eine geschickte Umverteilung gesunder Haarwurzeln auf kahle Stellen. Sie ist eine echte Alternative zu allen anderen Behandlungsmöglichkeiten, da sie ein dauerhaftes Resultat liefert.

Im Bereich des Haarkranzes sind die Haarwurzeln gegen hormonelle Einflüsse weitgehend unempfindlich und daher lebenslang privilegiert. Das vorhandene Spenderhaar mit der „Wachstumsinformation“ aus dem hinteren Haarkranz wird bei der Transplantation umverteilt, so daß ein langanhaltendes und ästhetisch gutes Ergebnis erzielt wird.

Die moderne Haartransplantation ist ein Eingriff der unter örtlicher Betäubung der oberen Hautschichten durchgeführt wird. Je nach Umfang der zu behandelnden Fläche ist mit einer 3–4 stündigen Operation zu rechnen. Am behaarten Hinterkopf wird ein schmaler Hautstreifen mit hoher Haarwurzeldichte entnommen; die Entnahmestelle wird dann zu einer strichförmigen dünnen Narbe vernäht. Diese Narbe wird durch darüber fallendes Haar sofort verdeckt und ist somit für andere nicht unmittelbar sichtbar.

Der entnommene Hautstreifen wird nun durch ein speziell trainiertes Team von medizinischen Assistenten in filigraner Kleinarbeit in kleinste Einheiten bis hin zum Einzelhaar präpariert, sog. Micro-Grafts bzw. follikuläre Units. Diese präparierten Transplantate werden dabei in einer bestimmten Nährlösung gehalten. In örtlicher Betäubung werden nun im Glatzengebiet kleine Implantationskanäle geschaffen, welche die präparierten Haarwurzeln aufnehmen. Diese Kanäle können mittels spezieller Klingen, Rundmesser oder mit dem Laser geschaffen werden. Jedoch hat keine dieser Methoden eindeutige Vor- oder Nachteile. Da die Kanäle sehr klein sind, verbleiben bei richtiger Anwendung keine sichtbaren Narben. Die Haarwurzeln werden mit Spezialinstrumenten eingesetzt und haften sofort durch körpereigenes Serum. Nach Abschluss der oberflächlichen Wundheilungspause produzieren die implantierten Haarwurzeln nach ca. 2–3 Monaten Ruhepause neue gesunde, kräftige Haare, die erhalten bleiben.

Das Tragen eines Verbandes ist nach dem Eingriff nicht erforderlich. Mit dem Nachlassen der Betäubung kann ein geringer Wundschmerz in der ersten Nacht auftreten. Sie erhalten daher wirksame Medikamente, die Sie einnehmen können. Auf die Haarwäsche muss nicht verzichtet werden, jedoch sollten Sie keine agressiven Shampoos verwenden.

Behandlungspreise nach Absprache mit unserem Haartransplantationsteam.

Fakten

Behandlungsdauer: > 6 Stunden
Anästhesie: lokal
Klinikaufenthalt: ambulant
Fadenzug: nicht notwendig
Gesellschaftsfähig: nach 1 Woche (meist noch mit Kappe)
Kassenpflichtig: Nein
Kosten: 1000 Units (enthalten 1-er, 2-er und 3-er grafts) ca. 5’000.00 CHF